SVC - Aktuelle Kurzberichte 2005 - Juli bis September 2005
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  Minitransat:2 Felder, 2 Favoriten!!
 

Im gestrigen Artikel von Yacht-Online zum Mini-Transat entstand für viele Leser der Eindruck, es gäbe nur einen Favoriten und nur ein gemeinsames Feld mit Prototypen und Serienschiffen nach einer Wertung.

Die Prototypen haben höhere Masten und einen längeren Gennakerbaum, also mehr Segelfläche. Außerdem ist der Kiel tiefer, die Rümpfe sind aus Kohlefaser (gebacken), Canting-Kiele, Wasserballast, alles erlaubt.
Die Serienschiffe segeln ohne Carbonrigg, haben nur einen kürzeren und festen Kiel, weniger Segelfläche und die Rümpfe sind sind aus schlichtem Gfk.

Die Protos geltlen gemeinhin als die innovativste Segelklasse der Welt. Viele namhafte Konstrukteure (wenn sie denn einen Auftrag für einen Proto bekommen) probieren hier Dinge aus, die später in größere Einheiten einfließen.

Protos und Serienschiffe fahren zwar gemeinsam, aber da es sich schiffbaulich um Formel 1 und Formel 2 handelt, gibt es natürlich eine jeweilige Wertung. Daher gibt es auch 2 Favoriten für dieses Transat! Das "classement general" hat wenig Aussagekraft, weil ein Standardschiff wenig Chancen gegen einen Carbon-Einzelbau hat. Die Differenzen sind auf Reach-Kursen am größten, bei sehr viel Wind von achtern am geringsten.

Wenn also "pk" von der Yacht schrieb: "Ebenso wenig überraschend: Das erste Dutzend Boote sind
Einzelbauten..." zeugt das von wenig Sachkenntnis...

Nun zu dem von der Yacht unterschlagenen 2. Favoriten: Bei den Serienschiffen gewann der Belgier Peter Laureyssens (Mini 438) zwar knapp, aber erwartungsgemäß. Die ersten 10 Serienboote waren alle Pogos. Das obere Seriendrittel ist also praktisch eine Woche lang Einheitsklasse gesegelt. Jeder, der Einheitsklasse kennt, der weiß, wie hoch hier die Trauben hängen.Und der von der Yacht unterschlagene Favorit bringt seine konstanten Spitzenleistungen nur, weil er alle 2 Wochen von Belgien nach Lorient fährt und dort mit anderen Minis und einem Profitrainer hart arbeitet, 12 Monate im Jahr. Nicht umsonst waren zwar 9 Protos vor, aber auch 29 Protos hinter ihm.

Also nicht vergessen: 2 Felder, 2 Favoriten!
Heina

  Optimisten Vereinregatta der SVC 2005
 

Am letzten Sonntag fand die traditionelle Vereinregatta der Optimisten im Jachthafen der SVC statt.
Gegen 11 Uhr trafen aufgeregte Optisegler mit ihren Familien im Hafen ein, um den neuen Vereinsmeister unter sich auszusegeln.
Nach ein paar Begrüßungsworten und Einteilung der Optimistensegler in die A oder B Gruppe, wurden gemeinsam die Optimisten aufgeriggt.

Der Olympische Dreieckeskurs wurde souverän gemeistert und Dank des guten Windes konnten sechs Wettfahrten in Gruppe A, sowie 6 Wf in Gruppe B gesegelt werden.
Während die Kinder noch mit dem Abriggen ihrer Optis beschäftigt waren, bereiteten die Eltern das Grillessen vor. Das Fleisch und die Würstchen von Grill wurden durch die mitgebrachten Kuchen und Salat prima ergänzt, so dass alle gut genährt der Siegerehrung entgegen eifern konnten.

Hier die Ergebnisse:

Gruppe A:
1.Carl Flesche
2.Kai Moritz Evert
3.Piers Oest


Gruppe B:
1.Finn Peters
2.Merlin Gutsche
3.Thomas Grothegut
4.Annika Lange
5.Vincent Geest

Nach der Siegerehrung durfte das traditionelle „ins Wasser schmeißen“ der Sieger natürlich nicht fehlen.

Hauke Fischer

  Die neue "La Vie" - ein klassisches Fahrtenschiff
 

Zugegeben, sie sieht für den deutschen Geschmack von außen etwas unkonventionell aus, und drinnen ist der Fußboden in weiß gehalten. Aber sonst, eigentlich ein ganz klassisches Fahrtenschiff: Wie ein traditioneller Langkieler (z.B. Skorpion) fährt sie lieber raumschots, sie braucht mindestens ein Schrick in den Schoten. Und bei sehr wenig Wind ist die benetzte Fläche zu groß, das bremst merklich, wie beim Skorpion.

Passend zu diesen traditionellen Segeleigenschaften die Optik: Am Bug ein Bugsprit mit Wasserstag, das beim Ankern stört, aber man kann den Bugsprit wegklappen. Auch am Heck Traditionelles: Wie zu Kaisers Zeiten wird kein Achterstag gefahren, nur Backstagen. Die benetzte Fläche ist eben zu groß, mit kleinem Großbaum bliebe man bei Leichtwind permanent hängen.

Obwohl die Pogo mit 6,50m kleiner als die J80 ist, hat sie innen deutlich mehr Platz, besitzt eine Pantry (Gas) und einen Kartentisch, ein richtiges Fahrtenschiff eben. Der Innenraum bietet eine helle, freundliche Atmosphäre. 1 Fenster im Kajütsdach, 2 Seitenfenster und ein großes Klappfenster am Heck (das haben sonst nur die großen Jongerts) sorgen für Licht und Luft. Das verwendete helle Holz kontrastiert angenehm mit den blauen Polstern. Und das freut die Bordfrau:
Durch einen einfachen baulichen Trick können sich keine Krümel, Staub und Fussel mehr unter den Fußbodenbrettern ansammeln.

Für bequemes Handling sorgt neben einem Rollvorsegel (Leichtwetter) und Lazy-Jacks eine hydraulische Steuerung. Die mindert zwar etwas das Gefühl beim Steuern, ist aber wirklich bequem. Für ausreichend Strom sorgt neben einer Solarplatte am Heck ein Generator, der die beiden Batterien a 100Ah versorgt.

Neben der Stromversorgung sind - ohne Rücksicht auf Gewicht - auch andere Dinge doppelt ausgelegt. So besitzt das Boot 2 Ruderblätter und eine 2. Selbststeueranlage, 2 UKW-Geräte, 2x GPS, neben Navtex einen Weahterman (KW). Und der Clou: Neben dem Außenborder ist am Heck eine Dolle fest angebracht, und unter Deck liegt ein schöner Holzriemen zum Wriggen bereit.

Bei einem so traditionellen Bootskonzept ist man geneigt, die unkonventionelle Form und den weißen Fußboden geflissentlich zu übersehen...
Heina

  Ab 2006 neue Mini-Langstrecke
 

Vor wenigen Tagen beschloß die "Class Mini", in den Jahren ohne Mini-Transat (siehe Bericht von Konrad Kubisch) eine Regatta von Nantes an der Biscaya zu den Azoren und zurück zu veranstalten.
Diese Einhandregatta ist zunächst für die Jahre 2006 und 2008 vorgesehen. Gerechnet wird mit einer Reisedauer von ca. 10 Tagen. Nach einem einwöchigen Aufenthalt auf den Azoren geht es zurück nach Pornichet und dann gemeinsam zur Preisverleihung nach Nantes.

Vielleicht kommt es in den nächsten Jahren ja auch mal wieder zu einer deutschen Beteiligung.
Jahrelang gab es nur einen Mini in Norddeutschland. Das war die "Pogolino", die in der Ostsee in Charter fährt. Viele Yachtleser erinnern sich an den Artikel "Segeln in der Waschmaschinentrommel". In 2005 ist die Zahl der Minis in Norddeutschland auf 5 gestiegen. Eine Pogo1 lag ja auch für längere Zeit bei uns im Yachthafen.

Im Rahmen der Flensburger Herbstwoche gab es sogar die erste kleine Mini-Regatta in Deutschland, den dreitägigen "Ostsee-Cup 6,5m Mini-Yachten", der von Dr.Ponke Seeger mit einer unter SVC-Stander fahrenden Pogo2 gewonnen wurde.

Heina

  Monatsversammlung vom 08.09.05 . . . . kein Protokoll
 


Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden gedachten wir der verstorbenen langjährigen Mitglieder Carl-Heinz Bruhn und Dr. D. Heinig sowie auch an Helga Vogel, die bei den Grünkohlwanderungen mit ihrem Mann Klaus-Wilhelm Vogel, stets für den Punschausschank gesorgt hat.
Leider mussten wir 8 Austritte zur Kenntnis nehmen, Antrag auf Aufnahme stellte Markus Hintze. F. Landwermann bat, für’s Internet oder aber die Vereinszeitung Törnberichte zu verfassen. Es soll auch wieder das „Bild des Jahres“ ausgelobt werden.

Der Sprinta-Euro-Cup vom 4. bis 7. August war ein voller Erfolg. Leider hatten nur 12 Boote gemeldet, davon 3 SVC-eigene. Ein Lob gilt insbesondere Dennis Griebenow und Heiko Päsler, die im Vorfeld als Hauptkoordinatoren gearbeitet haben. Auch Ingrid Müller (Gastronomie), Bernd Schädlich (Regattaleiter), Detlev Nickel (Startboot) und all den anderen, die der Regatta zum Erfolg verhalfen, dankte der 1. Vorsitzende nochmals ganz herzlich. Durch Unterstützung der Sponsoren (SSK, Stadtwerke und TAD) war es möglich, die Veranstaltung für die SVC kostenneutral zu halten; es wurde sogar ein kleiner Überschuss erzielt.

Die Familie Funck hat ein Rigg für einen neuen Opti zur Verfügung gestellt.

Am 17./18. September findet das Absegeln nach Otterndorf statt. Anmeldungen werden in der Geschäftsstelle, bei Angela und Tommy Cords und im Internet angenommen. Bitte auch Menue-Wunsch angeben. Der 1. Vorsitzende bittet um rege Beteiligung.
Anne

  Deutschlandpremiere der Minis in Flensburg
 

Im Rahmen der Flensburger Herbstwoche findet der Ostsee-Cup der 6,5m Mini-Yachten statt.

Gesegelt wird vom 15.9. bis zum 17.9. (Wettfahrten 5-7).

Es handelt sich um die erste Mini-Regatta in Deutschland. Im letzten Halbjahr hat sich die Zahl der Minis in Norddeutschland deutlich erhöht, eine pogo1 lag länger in unserem Yachthafen, die neue pogo2 eines Hamburgers übernachtete ebenfalls bei uns.

Da diese kleinen Hochseeboote durch ihr sehr ausgestelltes Großsegel,das breite Heck mit Doppelruder und den großen Spi nach IMS/ORC extrem bestraft werden (IMS verhindert halt moderne, surffähige Yachten), sind die Eigner sehr froh, dass wir bei den gastfreundlichen Flensburgern als eigene Gruppe starten.

Die Besatzungsstärke beträgt 2 Personen.
Heina

  SVC-Yacht auf prominentestem Liegeplatz in der Vereinsgeschichte
  Die SVC-Yacht GER 547 (Pogo 2/La Vie) lag vor einer Regatta der Mini-Klasse in Lorient auf dem wohl interessantesten Liegeplatz, den je eine Yacht unter SVC-Stander in ihrem Logbuch vermerken durfte.

Direkt gegenüber auf dem Steg lag die "Orange", das ist der Cat, der die Welt in 50 Tagen umsegelte. Das beste Etmal betrug dabei 703 Seemeilen, also in weniger als 48 Stunden von Cuxhaven zu den Lofoten!! Spitzengeschwindigkeit ca. 45 Knoten.

Direkt voraus lag die "Roxy". Dieser Open 60 hat die letzten beiden Vendees gewonnen, die Einhand-um-die-Welt-Regatten. Auf der Homepage der SVC wurde ausführlich darüber berichtet.

Jetzt fährt die alte "PRB" als "Roxy", mit Anne Liradet. Das war die schnellste Frau beim letzten Vendee - außerdem ist es mit Sicherheit der wohl hübscheste und charmanteste weibliche
Hochseeprofi weltweit.

Wir werden ihren seglerischen Werdegang unseren werten Lesern nicht unterschlagen.
Heina
  Sprinta Sommerreise - Kugelbake gut in Kopenhagen angekommen
  Heute ist Stadtbummel und Besichtigungstour angesagt - endlich
wieder bei sommerlichen Temperaturen und ohne Muetze und Thermoausstattung... Ab
morgen geht's langsam wieder auf den Rueckweg. Gestern ueberraschende Begegnung
mit SVC-Schiff "Mooie Bris" im Smålands-Fahrwasser.
Nils
  HART: Störtebecker Cup 2005
 

Am Samstag früh um 6.00 Uhr startet die x-play mit großer Kinderbesatzung nach Helgoland. Die Zubringerfahrt mit den Optikindern war hart! Es ging auf die Kreuz mit 5 Windstärken. Neptun hatte seine helle Freude. Auf Helgoland wurden dann die Opti von den Kümos` entladen.
Richtig los ging es dann erst am Sonntagmorgen. Um 10.00 Uhr wurde gestartet. Leider konnte Ole Stoye aus gesundheitlichen Gründen nicht mitsegeln. Das Wetter war bedeckt und der Wind wehte aus Nordwest uns so um die 5 Windstärken abnehmend. Die Regatta fand zwischen der Düne und der Insel statt. Dort mussten die Kinder beweisen, dass sie auch mit der Strömung ( 2,5 Knoten) gegen den Wind zurechtkamen.20 Optikinder gaben wegen Seekrankheit auf. Gordon ersegelte den 21, 13 und 1 Platz, insgesamt waren 51 A-Optimisten am Start.
Am Montag ging es dann bei strömenden Regen weiter. Einige verpassten aufgrund der Strömung die Luvtonne. Gordon konnte mit guter Taktik den 14. Platz erreichen. Bei dem Abschlußlauf wurde der Wind weniger die Strömung blieb aber. Dieser Lauf wurde dann Gordons Streicher.
Die Preisverleihung fand in der Halle der WSCG statt. Es gab eine Verlosung und viele Sonderpreise. Die Plätze 1 bis 17 bekamen einen Pokal. Mit dem 12. Platz in der Gesamtwertung hat auch Gordon einen in Empfang nehmen. Anschließend gab es noch reichlich Wurst vom Grill und andere Köstlichkeiten. Bis spät in die Nacht rockten die Optikinder noch mit ihren Eltern zu fetziger Musik. Dienstag segelten wir unter Spi, wieder mit Gastkindern an Bord, nach Cuxhaven zurück.
Nina

  Geeske Genrich/Daria Blaschkiewitz Junioren – Europameisterinnen
 
Die Goldmedaille gewannen Geeske Genrich und Daria Blaschkiewitz auf der Junioren-Europameisterschaft der 470er vor Tallinn. Die beiden Seglerinnen freuen sich riesig über ihren ersten internationalen Titelgewinn: „470 Class Women´s European Champion. 77 Crews aus 20 Nationen waren vom 7.-15. Juli in die estländische Hafenstadt gekommen. Mit 21 Booten waren die deutschen Segler die zahlenmäßig stärkste und erfolgreichste Nation bei diesem internationalen Nachwuchs-Event: 1 Goldmedaille in der Frauenkonkurrenz und 1Bronzemedaille bei den Männern.

In 16 Rennen gingen die 60 Herren- und 17 Frauencrews gemeinsam an den Start.“470er Männer-Crews segeln aggressiver als Frauen. Es ist schwieriger mit ihnen gemeinsam zu segeln. Wir bekämpften uns mehrmals mit zwei griechischen `Jungs` so Geeske aus Tallinn. Die 6 Qualifikationsregatten für die Gold- oder Silbergruppe beendeten Geeske und Daria als beste Frauencrew.

In 8 folgenden Wettfahrten in der Goldgruppe musste sich das Duo Genrich/Blaschkiewitz gegen vier verfolgende Frauenmannschaften aus Estland, der Schweiz und Israel sowie gegen ihre Trainingspartnerinnen Wolf/Wolf aus Schwerin behaupten. Nach einem Frühstart am 4. Wettfahrttag rutschten sie auf Rang 2 in der Frauenwertung, arbeiteten sich am Folgetag aber wieder auf Rang 1 hoch. Nervenstärke war am Abschlusstag gefragt. Punktgleich gingen sie mit den Schweizerinnen Rol/Thilo in die letzten zwei Läufe. Geeske und Daria entschieden sich gegen einen Zweikampf mit ihren Gegnerinnen und für ihr eigenes Rennen – das war klug.. Mit zwei Top-Starts und guten Kreuzen lagen sie am Ende mit vier Punkten vor ihren Gegnerinnen aus der Schweiz.

Ergebnisse Junior European Championship Women:
1. Blaschkiewitz/Genrich (Germany),
2. Rol/Thilo (Schweiz),
3. Botzer/Trajtenberg (Israel)

Junior European Championship Men:
1.Fantela/Marenic (Kroatien),
2. Piasecki/Przybylak (Polen),
3. Lorenz/Gebert (Germany)

Birgitt

  "La Vie" belegt 4. Platz bei den Serienschiffen(per SMS)
 

Der Wettbewerb begann sehr sportlich: 12 kn einhand unter Spi, dann spannende Leichtwind-Regatta. Eine Reihe von Booten konnte das Zeitlimit nicht einhalten. 36 Boote, die Hälfte davon Protos, die andere Hälfte Serienschiffe. Bei den Minis fahren auch Profis und Semiprofis!
Heina
P.S. Die Minis sind in Frankreich eine sehr geachtete Klasse - entsprechend die Liegeplätze vor mir - Siegerschiff Vendee, neben mir Orange (50 Tage / Weltumsegelung).

  Morten siegt auf dem Bederkesaer See (420er)
 
Am 25./26. Juni fand die Ranglisten Regatta „Beerster-Roland“ auf dem Bederkesaersee statt. Bei recht böigen Winden um die 4 Windstärken aber sonnigem Wetter wurde am Samstag um 14 Uhr gestartet.

Mein Freund Patrick Priebe und ich nahmen mit dem 420er teil. Die übrigen Teilnehmer kamen aus dem Norddeutschen Raum. Es ging um Punkte für die Jahresrangliste.

Am Samstag wurden gleich drei Wettfahrten hintereinander gestartet. Es lief gut für uns: 1. Platz, 3. Platz und wieder 1. Platz.

Am Sonntag ging es bei Sonnenschein und Winden um die 3 Bft weiter. Es wurden nochmals zwei Läufe gesegelt, welche wir mit Platz 2 und Platz 1 beendeten.

Nach der Regatta gab es Hühnersuppe und bei Preisverteilung konnten wir jeder einen Pokal für den Gesamtsieg entgegennehmen.

Somit waren wieder wertvolle Punkte für die Rangliste gesichert. Als nächstes Ziel steht die große Travemünder Woche auf dem Programm.

Morten Nickel
420er HONK, GER 51597 Foto: Morten a

  "La Vie" im Fischernetz
 

3 Stunden nach dem Start verfing sich der Kiel der "La Vie" in einem treibenden Fischernetz vor einer Steilküste bei auflandigem Wind. Gelobt sei das gute Tauchermesser, konnte mich selbst befreien. Um uns herum: Vendee-Boote und der neue Trimaran von Ellen MacArthur.
Heina

  Class-mini-Premiere für SVC
  Freitag bis Sonntag nimmt erstmalig eine SVC-Yacht an einer offiziellen Regatta der international äußerst renommierten "Class Mini" teil. Internationales Teilnehmerfeld. Viele dieser Boote sind dieses Jahr schon 2500 sm Regatta gefahren. Bliebt mir nur als Neuling nur der olympische Geist _ Teilnahme ist alles. Hoffe aber, bei dieser Einhandregatta die SVC würdig zu vertreten,
Grüße aus dem französischen AC-Camp am Atlantik.
Heina
  Transatlantik - Rekord - Nach dem Rekord, Felsen gerammt
  Nach dem sensationellen Einhandrekord von New York zum Cap Lizard in nur 6 Tagen, 4 h, 1 m und 37 s, erlitt der französische Rekordseesegler Francis Joyon während der Überführung vom Cap Lizard zum Heimathafen La Trinié-sur-mer mit seinem 27 Meter langen Trimaran IDEC heute Nacht eine schwere Havarie.
Gegen 1 h nachats schlief Joyon übermüdet am Steuer ein und trieb kurz darauf auf Grund. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Insel Penmarc'h. Joyon musste leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, während das Schiff in unzählige Teile auf den Felsen zerbarste und nicht mehr zu retten ist.

Konrad Kubisch
  Transatlantik - Rekord - Sensationelle Atlantiküberquerung
  In einer sensationellen Rekordzeit von nur 6 Tagen, 4 h, 1 m und 37 s segelte der Franzose Francis Joyon (48) die 2925 sm (5417 km) lange Route von New York zum Cap Lizard (GB) einhand (solo) auf seinem 27,20 Meter langen Trimaran IDEC.
Joyon erreichte am 6. Juli 14 Uhr 44 Minuten und 3 Sekunden (Deutsche Sommerzeit) die imaginäre Ziellinie vor dem Cap Lizard (GB). Er unterbot die alte Rekordmarke um beachtliche 22 Stunden, 33 Minuten und 5 Sekunden.
Zunächst sah alles ganz anders aus. Mangels Wind hing Joyon nach den ersten Tagen auf See der Rekordfahrt seines Landsmannes Laurent Bourgnon von 1994 hinterher. Doch dann wurde die IDEC immer schneller und stellte am 3. Juli mit 543 gesegelten Meilen (1005 km) sogar einen neuen 24-Stunden-Rekord auf. 11 Jahre lang hielt der Franzose Laurent Bourgnon mit seinem 60-Fuß Trimaran "Primagaz" beide Rekorde, doch jetzt darf sich Francis Joyon "Rekordmann" auf der Transatlantikroute nennen. Bei durchschnittlichen 20,3 Knoten (37,59 km/h) kann jeder Fehler zum Verlust des Schiffes führen, besonders schwierig ist es nachts, denn auch ein Joyon muss mal für eingie Minuten die Augen schliessen.


Anmerkung:
direkte Route 2925 sm 19,75 kn (Durchschnitt)
gesegelte Meilen 3004 sm 20,3 Kn (Durchschnitt)


Infos:
Erst im Frühjahr mußte Joyon seinen Weltrekord solo um die Welt aus dem Vorhjahr an die Britin Ellen MacArthur abgeben, sie segelte um 1 Tag 8 h 35 m schneller um die Welt, als Joyon.
(Weltrekorzeit Ellen MacArthur: 71 Tage,14 h 18 m 33 s)


Francis Joyon - Erfolge
2004 Rekord, einhand von Cadix et San Salvador en 11 T, 3 h, 17 m und 20 s
2004 Recordman eindhand um die Welt in 72 Tagen, 22 h 54 m und 22 s
2001 Sieger des 76.Fastnet auf "Eure et Loir", Rekord Rund Ils of Wight in 3 h, 10 m und 11s 2000 Sieger der Transat Europe 1 Newman Star auf "Eure et Loir" (Record mit 60-Fuss Trimaran "Eure et Loir" in 9 Tagen, 23 h 21 m)
1998 Rang 6 der "Route du Rhum", 2. der "Route des Phares"
1997 Rang 4 der "Transat Jacques Vabre", 2. Grand Prix du Port de Fécamp,
Rang 4 "Course de l'Europe"
1996 Rang 5, "Championnat des Multicoques", 2. "Québec-St Malo"
1995 Rang 3 " l'Open UAP" mit "Banque Populaire"
Rang 2 "Transat Jacques Vabre"
1993 Rang 3 "l'Open UAP", Rang 3 "Route du Café"
1992 Rang 3 "Route du Café"
1991 Rang 5 " l'Open UAP" auf BPO
1990 Rang 10 " Route du Rhum" auf BPO
1988 Rang 3 "Route de la Découverte" auf JB Express
Konrad Kubisch


  Transatlantik - Rekordversuch - 5.7. : Wachsender Vorsprung
 
..Meldung um 11:00 GMT:
..nur noch 539 sm bis zum Ziel...!!!
Ankunft schon Morgen am frühen Abend möglich !


Am 5. Tag auf See liegt Francis Joyon heute am 05. Juli, 7 Uhr GMT, auf Position
Lat : 49°25.60' N Long : 21°44.20' W.

Zum Ziel vor dem Cap Lizard sind es noch 641 Seemeilen. Sein Vorsprung auf den alten Rekord aus dem Jahre 1994 wächst kontinuierlich und ist heute auf 235 sm angewachsen. Auch wenn Joyon in seinem gestrigen Telefonat nicht von einer Ankunft am 6. Juli sprechen wollte, so ist es durchaus möglich, dass er bei einer gestrigen Durchschnittsgeschwindigkeit von runden 17 Knoten, bereits am Mittwoch gegen in den frühen Abendstunden die Ziellinie erreichen könnte.

Für den Rekord würde ihm sogar eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10,9 Knoten reichen, dann käme er immernoch rechtzeitig vor dem 7. Juli, 11 h 16 m und 08 s GMT an, dem Zeitlimit der alten Rekordmarke von Laurent Bourgnon.
Weitere Infos:
trimaran-idec.com

und

Mediamaritim

Konrad Kubisch
Foto:dppi

  Transatlantik - Rekordversuch: Die Sensation ist perfekt !
 
Seit dem heutigen Sonntag den 03.07.2005 gibt es im Segelhochseerennsport einen neuen Weltrekord. Der Franzose Francis Joyon segelte in den letzten 24 Stunden (17 bis 17 Uhr) ganze 543 Seemeilen (1005 km) und unterbot die seit 1994 gültige Marke um 3 sm. Joyon segelte in den letzten 24 Stunden solo seinen 27 Meter grossen Trimaran IDEC mit durchschnittlichen 22,62 Knoten (41,90 km/h) schnell. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten darf sich der Skipper keinen Fehler erlauben. Vor allem nachts sind hohe Wellen schwer einzuschätzen. Schlafmangel kommt in der Regel auch noch hinzu, da Schlaf nur in kurzen Sequenzen von wenigen Minuten möglich ist. Ständig muss das Schiff beobachtet werden, dabei reicht es nicht, sich auf die Selbststeueranlage zu verlassen.

Der 24-Stundenrekord solo zählt daher zu den begehrtesten Rekorden im Segelsport.

Seit 1994 besteht der die alte Rekordmarke, damals erreicht Laurent Bourgnon (Primagaz) 540 sm einhand in 24 Stunden.

Der mit GPS gemessene Rekord muss nun von der WSSRC (World Sailing Speed Record Council Rules ) bestätigt werden.

Joyon ist am 30. Juni 2005 vor New York gestartet, um einen neuen Einhand-Transatlantikrekord zum Cap Lizard (GB) aufzustellen, den ebenfalls sein Landsmann Laurent Bourgnon seit 1994 mit 7 Tagen, 2 h, 34 m und 42 s hält.

Konrad Kubisch
weitere Bilder unter www.dppi.net

  Transatlantik - Rekordversuch
 

Nach dem Start vor 3 Tagen sah es für den Franzosen Francis Joyon nicht so gut aus. Beim Transatlantik-Rekordversuch von New York zum Cap Lizard (GB) brachte er es mit seinem 27,20 Meter langen Trimaran IDEC gerademal auf maximal 200 Seemeilen in 24 Stunden. Zu wenig, um die Rekordmarke von Lauent Bourgnon (1994) ernsthaft zu gefährden. Doch nach drei Tagen auf See beginnt Joyon aufzuholen und konnte seinen Rückstand von 200 sm um die Hälfte verkürzen. Progressiv schraubt sich die IDEC auf immer höheren Geschwindigkeiten hoch und segelt heute am 4. Tag nach dem Start beachtliche 526,70 sm in 24 Stunden. (zum Vergleich: der absolute 24-Stundenrekord für Einhandsegler liegt bei 540 sm).

Und ein zweiter Aspekt lässt hoffen. Während vor 11 Jahren Bourgnon nach vier Tagen seine Idealroute nach Südost verlassen musste, kann Joyon weiter nördlich seine Ideallinie und damit kürzere Route beibehalten.
Um den 11 Jahre alten Rekord zu brechen, müsste Joyon vor dem 7. Juli, 11 h 16 m und
08 s GMT am Ziel ankommen.
Zur Erinnerung: Francis Joyon segelte ein Jahr vor Ellen MacArthur in neuer Rekordzeit einhand um die Welt, bevor die Britin seine Zeit um einen Tag unterbot.

Das Schiff:
Länge : 27,20 M
Breite : 16,35 M
Segelfläche : 340 m2
gr. Höhe : 33 M
Tiefgang 4,50 M
Gewicht : 14 t
Werft : CDK (Port la Forêt)
Architekt : cabinet Van Peteghem - Lauriot Prévost
Baujahr : 1986
Konrad Kubisch
Foto: dppi