Weltmeisterschaft der 420er 2002
in Portugal
Geeske Genrich


18. Juli 2002

Flaute und Pech auf der 420er WM
Rang 47 von 65 Teams
und
viertbeste deutsche Frauenmannschaft -

mit diesem Ergebnis kehrte Steuerfrau Geeske Genrich von der 420er Weltmeisterschaft in Tavira/Portugal zurück.
7 Wettfahrten statt 12 konnten nur gesegelt werden: viel Flaute und dadurch Probleme mit dem Tidenstrom auf dem Atlantik.
Die Platzierungen: OCS, 42, 34, BFD, 19, 42,48. Nur ein Frühstart konnte für Geeske gestrichen werden. Dazu Pech in der 3. Wettfahrt: auf dem 3. Platz liegend brach eine Trapezwante.
Die Seglerin ist mit ihrem Ergebnis nicht zufrieden, aber freut sich über die gesammelten Erfahrungen auf ihrer ersten WM im Zweimannboot.
Auf den vorderen Plätzen der Damen-WM rangieren die Nationen Frankreich, Griechenland, Brasilien und Italien . Diese Länder verfügen über eine professionellere Sportorganisation und ließen ihre Nationalmannschaften vor der WM mehrfach in Tavira trainieren.
So etwas ist für das deutsche Team nicht finanzierbar. Hier werden die Kosten weitgehend von den Eltern getragen .Der Seglerverband Niedersachsen gab seinen 4 startenden Kaderseglerinnen allerdings einen kleinen Zuschuss zur WM.
Auch wenn die 420er Nationalmannschaften sich nicht länger in Tavira, sondern an zwei Wochenenden vor Warnemünde auf die WM vorbereiteten, top betreut wurden sie von zwei erfahrenenen Trainern, darunter der 470er Olympiasieger Eckart Schulz aus Schwerin.

BIrgitt Müller-Genrich Lehrwartin des Segler-Verbandes


18. Juli 2002

Wettkämpfe haben begonnen
Nach drei Tagen Training haben am Samstag die Wettkaempfe begonnen.

148 Teams aus 24 Nationen sind am Start, 65 Maedchen und 83 Jungen-Mannschaften.

2 Damenwettfahrten - 3 Herrenwettfahrten sind am ersten Tag nach 3 h Startverschiebung (Thermik setzte erst spaet ein, Landwind unbestaendig, Tidenstrom) bei leichten Winden gesegelt worden.

Startpech bei Genrich/Kayser (OCS bei gutem Platz), eingebuddelt im 2. Rennen, somit nur Rang 59. Nach diesem Beginn ist die Stimmung im Team jedoch wieder gut und es liegen noch 10 Wettfahrten vor uns. Heute finden nach Startverschiebung um 1 h wahrscheinlich 3 Wettfahrten statt, die Teams verlassen soeben den Hafen.

Jeden Tag Reports und Photos im Internet unter: http://www.cnt.pt
Herzliche Gruesse Birgitt

7. Juli 2002

Vom Kuttersegeln zur 420er Weltmeisterschaft 2002

Geeske Genrich, 17jährige Kaderseglerin des Segler-Verbandes Niedersachsen, hat sich im 420er mit ihrer Vorschoterin für die in zwei Wochen (Mitte Juli) beginnende WM der 420er in Portugal qualifiziert.

Und was hat das nun mit der SVC zu tun?

Geeskes Mutter Birgitt Müller-Genrich hat unter Kapitän Müller auf dem alten "Hugo Rose" das Segeln erlernt, stieg später auf den Kutter "Onkel Ernst" um und segelte ihn von 1964 - 1966 als Kutterführerin.
Seit 10 Jahren betreut Birgitt die Optimistensegler der Kanu-und Segel-Gilde Hildesheim, darunter war auch Tochter Geeske. Vier Jahre fuhr Geeske mit ihrem Opti an der nationalen Spitze, qualifizierte sich fünfmal für die deutsche Meisterschaft, zweimal für die Europa- und zweimal für die Weltmeisterschaft, durfte wegen ihrer Spitzenleistungen als Zuschauerin zu den olympischen Segelwettkämpfen in Sydney reisen.

In der vergangenen Saison (2001) trainierte sie an einem Wochenende den Cuxhavener Optimisten-Regattanachwuchs.
Regattaerfolge mit dem 420er gab es für Geeske bereits kurze Zeit nach dem Umstieg in die leistungsstarke DSV-Jugendklasse, sie wurde u.a. in die DSV-Bundesfördergruppe aufgenommen.